Dienstag, 30. März 2010
Am 1. April 2010 werden für weitere 80 Wirkstoffe Rabattverträge der AOK in Kraft treten. Insgesamt gelten dann die AOK-Rabattverträge für 143 Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen. Entsprechend positiv fällt die
Bilanz aus, die der Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft, Dr. Christopher Hermann, zieht. "Die Oligopole waren gestern, die Angebotsvielfalt ist heute", sagte Hermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, auf der
Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Auf 502 Millionen Euro beziffert er das Einsparvolumen für 2010, auf mehr als eine Milliarde Euro seit Start der ersten Staffel im Jahr 2007. Geld, das die AOK in die medizinische Versorgung ihrer Versicherten investiert. Daher wundert es nicht, dass Hermann vor den Konsequenzen warnt, die sich aus den Regierungsplänem für den Arzneimittelmarkt ergeben könnten. Das schlug sich auch in den Berichten nieder:
"Kassen sehen Rabatt-Erfolge durch Rösler gefährdet", hieß es etwa bei "Spiegel Online".
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Reformtagebuch
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20:46
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Der nächste kassenarten-übergreifende Zusammenschluss steht an: Der Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen hat der Fusion mit der IKK Niedersachsen zum 1. April zugestimmt. Deren Verwaltungsrat hatte das Vorhaben bereits eine Woche zuvor gebilligt. Die neue Kasse zusammen 2,45 Millionen Versicherte haben - 2,14 Millionen von der AOK und 285.000 von der IKK. "Die Fusion wird Versicherten und Arbeitgebern eine Reihe von Vorteilen bringen", so die
AOK Niedersachsen. "AOK und IKK bündeln ihre Kompetenzen und bauen das Service- und Leistungsangebot für Handwerk und Mittelstand in Niedersachsen gemeinsam weiter aus", erklärte die
IKK Niedersachsen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:14
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Montag, 19. Oktober 2009
Wer Verschwörungstheorien mag, kommt momentan auf seine Kosten. Parallel zum Koaltionspoker um die künftige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schießen sich nach dem "Spiegel" ("Die Krankmacher, Nr. 41/09) jetzt "Focus" und "Welt" auf den Gesundheitsfonds ein. Am Wochende (17./18. Oktober) investigativierte das Magazin "Focus" eine angeblich fällige Milliarden-Fondsrückzahlung der AOK-Gemeinschaft ans Licht. Die "Welt" zog am Montag (19. Oktober) on- und offline nach ("Der AOK droht ein Milliardenloch"). Und lieferte in der Unterzeile gleich die Lösung: FDP will Missbrauch verhindern. "Nachtigall, ick hör dir trappsen," nennt das der kleine Berliner von der Straße.
"Wenn Nachtigallen trappsen" vollständig lesen
Geschrieben von Thomas Rottschäfer
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16:27
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Freitag, 17. Juli 2009
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Anforderungen an die Versorgung von Frühgeborenen erhöht. Die neuen Regelungen sollen auf der einen Seite die nötige Routine bei der Betreuung von Frühchen sicherstellen und auf der anderen Seite zu mehr Transparenz beitragen. Dr. med. Arnold Böcker vom AOK-Bundesverband erläutert in einem Fachbeitrag für den Reformblock die Beschlüsses des GBA.
"Für Frühchen wird Erfahrung verlangt" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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08:53
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Dienstag, 9. Juni 2009
Die Versichertenvertreter im Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes haben ein Diskussionspapier zur Zukunft der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen im Allgemeinen und der Funktion der Verwaltungsräte in der gesetzlichen Krankenversicherung im Besonderen erarbeitet. Federführend daran beteiligt war Günter Güner, Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Der Gewerkschafter ist zugleich Mitglied im Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes und im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes. Der Reformblock dokumentiert das knapp 40 Seiten umfassende Diskussionspapier:
Zukunft der Selbstverwaltung
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Debatte
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16:42
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Dienstag, 9. Juni 2009
In einem bemerkenswerten Beitrag für die "Sächsische Zeitung" hinterfragt der Vorstandchef der AOK PLUS, Rolf Steinbronn, gängige Muster in der gesundheitspolitischen Debatte. Allzu oft würden die verschiedenen Akteure und Gruppierungen im Gesundheitswesen Diskussion mit ideologischen Scheuklappen führen. Die Folge sei auf der einen Seite eine unproduktive Reformhektik. Auf der anderen Seite werde neuen Versorgungskonzepten häufig nicht genug Zeit gegeben, ihre Wirkung zu entfalten. Steinbronn: "Vielleicht sollte man alle, die mit dem Thema zu tun haben, zu einem Konklave wie bei der Papstwahl einsperren. Und erst, wenn sie ein brauchbares Ergebnis erstritten haben und weißer Rauch aufsteigt, wird die Tür für diese Runde wieder aufgeschlossen." Der Reformblock dokumentiert den vollständigen Beitrag im Wortlaut.
"Steinbronn: "Konklave für die Gesundheitsreform"" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Debatte
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13:46
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Donnerstag, 4. Juni 2009
Viele Bürger haben den Eindruck, dass "die" in Brüssel hinter verschlossenen Türen machen, was sie wollen. Doch stimmt das wirklich? Wie sieht es hinter den Kulissen der Macht aus? Einer, der es wissen muss, ist Marco Reuter. Der 32-Jährige hat mehrere Jahre im EU-Parlament gearbeitet, ist jetzt bei der AOK Sachsen-Anhalt tätig. Sein Urteil über Straßburg und Brüssel fällt positiv aus: "Politik im Europäischen Parlament kann oftmals ungeahnt pragmatisch sein."
""EU-Politik ist oft ungeahnt pragmatisch"" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Vor Ort
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10:50
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Freitag, 24. April 2009
Die Bundesärztekammer schlägt Alarm: Trotz steigender Arztzahlen drohe eine medizinische Unterversorgung, wenn die Politik nicht rasch für höhere Honorare und Gehälter sowie für bessere Arbeitsbedingungen sorge. Nicht nachvollziehbar sind solche Argumente für den Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), Dr. Klaus Jacobs. Ohne effizientere Versorgungsstrukturen und eine sinnvollere Arbeitsteilung zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Heilberufen sei es unverantwortbar, "einfach noch mehr Geld" in das Gesundheitssystem zu stecken, wie Jacobs in einem Beitrag für den Reformblock schreibt.
"Ärztemangel? WIdO-Chef widerspricht Bundesärztekammer" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Aufgespießt
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13:01
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Die "Konsequenzen des neuen Finanzausgleichs bei Krankenkassen" hat der Deutschlandfunk am Dienstag (10. Februar) in seinem täglichen "Hintergrund" näher beleuchtet. Den Beitrag zum
Nachlesen und auch zum
Nachhören.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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12:07
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Freitag, 23. Januar 2009
Bei Focus-online steht derzeit unter: "Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis" mit der Überschrift:
"Sinnlose Rabattverträge" eine krasse Fehlinformation/Fehldiagnose über die Arzneimittelrabattverträge, indem es dort heißt: "Wer an einer chronischen Krankheit leidet, muss sich ständig auf andere Namen seiner Medikamente einstellen. Der Arzt schreibt zwar immer dasselbe Präparat auf, in der Apotheke bekommt der Patient mal dieses, mal jenes. Schuld sind die Rabattverträge, die Apotheker verpflichten, immer eine der drei billigsten Sorten abzugeben. "
Tatsächlich bleibt Patienten durch die kommenden AOK-Rabattverträge 2009/2010 der andauernde Arzneimittelwechsel erspart:
"Focus-Online mit Fehldiagnose von Dr. Höllerings Hausarzt-Praxis" vollständig lesen
Geschrieben von Udo Barske
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18:24
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
An der Medizinischen Fakultät die Universität Bonn wird das erste Institut für Patientensicherheit in Deutschland angesiedelt. Es wird für zunächst fünf Jahre vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) mit 500.000 Euro jährlich finanziert. Vorgesehen ist ein Lehrstuhl mit vier Mitarbeitern. Bis zur Besetzung des Stiftungslehrstuhls wird das Institut kommissarisch von Dr. Jörg Lauterberg vom AOK-Bundesverband geleitet, der auch Geschäftsführer des Aktionsbündnisses Patientensicherheit ist.
"Aktionsbündnis Patientensicherheit gründet Forschungsinstitut" vollständig lesen
Geschrieben von Burkhard Rexin
in Vor Ort
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17:13
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Montag, 27. Oktober 2008
Das Für und Wider des künftigen Gesundheitsfonds war auch beim 7. Europäischen Gesundheitskongress ein zentrales Thema. Zahlreiche Experten äußerten bei dem Meeting Anfang Oktober die Sorge vor einem reinen Preiswettbewerb in Zeiten des Fonds. Ein Kongressbericht von Dr. Gudrun Eberle.
"Experten-Forum: Sorge vor einem reinen Preiswettbewerb" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Vor Ort
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17:09
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Freitag, 17. Oktober 2008
Die letzten Details für den 2009 startenden Gesundheitsfonds stehen. Der Bundestag hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen das "Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung" - kurz GKV-OrgWG - beschlossen. Darin sind die unterschiedlichsten Regelungen zusammengefasst: von der Konvergenzregelung beim Gesundheitsfonds über die künftige Insolvenzfähigkeit aller Krankenkassen bis hin zum Wegfall der starren Altersgrenze von 68 Jahren für Vertragsärzte.
"Organisationsweiterentwicklungs-Gesetz steht" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Reformtagebuch
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13:38
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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Disease-Management-Programme (DMP) für chronisch Kranke führen dazu, dass sich niedergelassene Mediziner intensiver um ihre Patienten kümmern. Wie eine Befragung des Uniklinikums Heidelberg zeigt, erklären Ärzte Diabetikern in Disease-Management-Programmen deutlich häufiger als anderen Patienten, wie sie schwierige Krankheitsphasen überwinden können: Während 55 Prozent der DMP-Teilnehmer darauf vorbereitet wurden, waren es sonst nur 45 Prozent. Im Rahmen der so genannten ELSID-Studie, die der AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben hat, haben die Heidelberger Forscher zudem unter anderem beim Essverhalten und bei sportlichen Aktivitäten spürbar mehr Unterstützung durch den Arzt für die eingeschriebenen Diabetiker ermittelt. Die Befragten waren im Schnitt etwas mehr als 70 Jahre alt, also in einem Alter, in dem Verhaltensänderungen erfahrungsgemäß schwerfallen. Mehr Informationen unter
www.versorgungsforschung-aktuell.de
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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09:16
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Mittwoch, 15. Oktober 2008
Die AOK Bayern lehnt Vorschläge von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ab, die 15 regionalen Gesundheitskassen zu einer Bundes-AOK zusammenzufassen. In einem offenen Brief an die SPD-Politikerin warnt Vorstandschef Dr. Helmut Platzer in diesem Zusammenhang vor einer "Oligopolbildung im Gesundheitswesen". Krankenkassen liefen ab einem Marktanteil von etwa 25 Prozent Gefahr, dass das Wettbewerbs- und Kartellrecht sie in der Ausübung ihrer Marktmacht stark einschränke. Nach Angaben von Platzer verfügt die AOK bundesweit über einen Marktanteil von "rund 35 Prozent aller Versicherten". Bereits vor einigen Tagen hatte der Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt angesichts ihrer Forderung nach einer Bundes-AOK "unbändigen Zentralisierungswillen" vorgeworfen. Den Brief der AOK Bayern an Ministerin Schmidt
zum Download.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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09:00
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