Montag, 20. Oktober 2008
Pflegeschüler und Pflegehilfskräfte gehören möglicherweise zu den Verlierern der geplanten finanziellen Förderung von zusätzlichen Pflegestellen in Krankenhäusern. In einer Analyse kommt die Berliner Unternehmensberatung "Regorz Consulting" zu dem Schluss, dass die im Entwurf für ein "Krankenhausfinanzierungsreformgesetz" (KHRG) vorgesehene Finanzierung von 21.000 zusätzlichen Pflegestellen in den Jahren 2009 bis 2011 zu einer "Verdrängung von Hilfskräften durch subventionierte Pflegekräfte" führen könnte. Examinierte Pflegekräfte, deren Gehälter für drei Jahre zu 70 Prozent von den Krankenkassen zusätzlich bezahlt würden, seien aus Sicht eines Krankenhausträgers "wesentlich günstiger" als zu 100 Prozent aus dem eigenen Budget bezahlte Hilfskräfte. Wörtlich heißt es in der Analyse: "Es ist zweifelhaft, ob derartige Verschiebungen beim vorliegenden Gesetzentwurf verboten wären, da die Abgrenzung der Aufgaben des Pflegedienstes nicht allgemeinverbindlich geregelt ist." "Regorz Consulting" rechnet zudem damit, dass Pflegeschüler des Absolventenjahrgangs 2012 "voraussichtlich kaum Chancen auf eine Übernahme haben, da in jenem Jahr der Abbau der vorher aufgebauten Stellen einsetzen wird". Die vollständige Analyse finden Sie unter
www.regorz-consulting.de.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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Freitag, 10. August 2007
So schnell kann das gehen. Der Anbieter von Billig-Pflegedienstleistungen, McPflege, hat heute seinen Betrieb eingestellt und will das Geschäft offenbar aufgeben, wie unter anderem
Spiegel-Online meldet. Ambulante Pflege ist halt doch etwas anderes als der Discounter oder der Fast-Food-Anbieter um die Ecke.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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22:40
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Donnerstag, 5. Juli 2007
Eigentlich sollten sich "führende Gesundheitsökonomen" auch ohne Sponsoring Gehör verschaffen können. Die Herren Raffelhüschen, von der Schulenburg, Oberender und Co. vertrauen aber offenkundig nicht der Kraft ihrer Argumente. Wie anders ist es zu erklären, dass sie Schützenhilfe von der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" in Anspruch nehmen, um ihr "Manifest zur Pflegeversicherung" publik zu machen: 58.700 Euro kostet die ganzseitige Farbanzeige, die heute auf Seite 5 der "Süddeutschen Zeitung" erschienen ist und das Manifest vorstellt. Zu den etwa 30 Unterzeichnern gehört kein einziges Mitglied des Sachverständigenrates für das Gesundheitswesen – "führende Gesundheitsökonome" haben es wohl nicht nötig, Selbst-Marketing mit Hilfe von Zeitungsannoncen zu betreiben.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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Mittwoch, 20. Juni 2007

Wie wird künftig die Gesamtvergütung für die ambulante Versorgung ermittelt? Was ist der Basistarif? Welche Aufgaben haben die Kassenärztlichen Vereinigungen? Und was bedeutet die Pharmazentralnummer? Antworten auf diese und viele weiteren Fragen gibt das "Stichwort: Gesundheitswesen". Das Lexikon liegt jetzt in der dritten, völlig überarbeiteten Auflage vor und beinhaltet alle Änderungen durch das seit 1. April 2007 geltende GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. "Stichwort: Gesundheitswesen" umfasst mehr als 450 Stichworte. Die Erläuterungen werden ergänzt unter anderem durch englische Übersetzungen deutscher Fachbegriffe, durch weiterführende Web-Links und Verweise auf die maßgeblichen gesetzlichen Grundlagen. Das Lexikon wird
im KomPart-Verlag als Taschenbuch herausgegeben und kann auch
online nachgeschlagen werden.
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Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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Dienstag, 19. Juni 2007
Es bedurfte mal wieder - wie in der Debatte um die Gesundheitsreform - einer Nachtsitzung des Koalitionsausschusses, bis sich Union und SPD auf Gemeinsamkeiten bei der Pflegeversicherung verständigt hatten. Und auch das Ergebnis ist ähnlich: Der Beitragssatz wird steigen, die Leistungen werden verbessert, eine Reform der Finanzierungsbasis wird aufgeschoben. Der SPD gelang es nicht, sich mit ihrer Forderung nach einer Einbindung der privaten Pflegeversicherung durchzusetzen, die Union scheiterte mit ihrem Vorstoß nach einer kapitalgedeckten Zusatzvorsorge. Dabei hatten CDU, CSU und SPD beide Punkte als Vorhaben in ihrem
Koalitionsvertrag vom November 2005 festgehalten. Dennoch sind alle Beteiligten erleichtert, dass sie sich auf die Leistungsverbesserungen geeinigt haben. Schließlich hatte die Spitzenrunde eine ganze
Reihe strittiger Themen zu beraten und bei den wenigsten Punkten Einvernehmen erzielt. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will jetzt rasch einen Gesetzentwurf für die Pflegeänderungen vorlegen, der nach der Sommerpause im Parlament beraten werden soll. Was die Privatversicherer vermissen, das zeigt beispielhaft der
ino24-blog.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:14
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Montag, 4. Juni 2007
Zweifel im Kanzleramt - Zuversicht in Fraktion und Partei: Kommt die Reform der Pflegeversicherung noch wie geplant in dieser Legislaturperiode oder doch erst nach der nächsten Bundestagswahl?
"Pflege: Zweifel in der Regierungsspitze" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:15
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Freitag, 25. Mai 2007
Was machen Bürokraten, wenn sie sich mit einer Sache nicht beschäftigen oder Zeit gewinnen wollen? Genau! Sie erklären sich für "nicht zuständig". Das und nichts anderes hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zum Thema "Missstände in der Pflege" mitgeteilt.
"Für Pflegemängel nicht zuständig" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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11:49
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Freitag, 11. Mai 2007
Ohne zusätzliche Finanzmittel wird die Pflegeversicherung nicht auskommen. Das meint zumindest Gesundheitministerin Ulla Schmidt.
"Schmidt sieht Finanzbedarf bei Pflege" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:43
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Mittwoch, 9. Mai 2007
Neuer Finanzierungsvorschlag des Arbeitnehmerflügels der Union für die Pflege: niedrigere Beiträge für die Arbeitslosenversicherung, dafür höhere für die Pflegeversicherung.
"Einmal rauf - einmal runter" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:41
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Mittwoch, 2. Mai 2007
Mehr Pflegebedürftige, mehr Bedarf an Pflegekräften - so lautet die Prognose der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.
""Boom-Branche" Pflege" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:21
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Montag, 23. April 2007
In Stufen oder in einem Schwung, mit Prämienmodell oder ohne Systemwechsel - die Zahl der Vorschläge für die anstehende Reform der Pflegeversicherung steigt sprunghaft an.
"Wettstreit um Pflege-Konzepte" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:35
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Montag, 26. März 2007
Die Gesundheitsreform hat auch die letzte Hürde genommen. Der Bundespräsident hat das Gesetz unterschrieben - rechtzeitig vor dem 1. April.
"Der Bundespräsident hat unterschrieben - Reformtagebuch" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:07
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Freitag, 23. März 2007
Seehofer, von der Leyen und Schmidt wollen laut Süddeutscher von heute möglicherweise schon nach Ostern ein erstes Reformkonzept für die Pflegeversicherung vorlegen. Gleichzeitig basteln die Unions-geführten Länder an eigenen Modellen, wie der Vorstoß von Bayerns Ministerin Stewens zeigt. Die Frage, die ich mir stelle: Ist das nun gut im Sinne demokratischer Vielfalt oder bilden sich schon wieder Blöcke und Lager, die ein Aufeinanderzugehen in künftigen Verhandlungsrunden erschweren? Wahrscheinlich gibt es am Ende wieder ein nächtliches Telefonat zwischen Beck und Merkel und jede Menge Nachbesserungsbedarf...
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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12:02
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Montag, 29. Januar 2007
Die Mehrheit des Bundestags ist der Großen Koalition bei der Verabschiedung der Gesundheitsreform am Freitag zwar sicher. Doch die Zahl der Neinsager aus den eigenen Reihen könnte für die Regierung unerfreulich hoch sein.
"Ablehnungsfront wächst - Reformtagebuch" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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Donnerstag, 30. November 2006
Die Große Koalition gönnt sich keine Atempause. Sobald die Gesundheitsreform Anfang nächsten Jahres verabschiedet sein wird, steht die Reform der Pflegeversicherung an.
"Reformtagebuch: Donnerstag, 30. November 2006" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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18:12
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