Mittwoch, 7. April 2010
"Insgesamt 3620 Arztstellen bundesweit unbesetzt", heißt die Überschrift einer
dpa-Meldung zur Diskussion um den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, den Numerus clausus für das Medizinstudium abzuschaffen. "Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigungen hervor, die der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch vorlagen", heißt es in der Meldung weiter. Nur - diese Zahlen liegen seit geraumer Zeit der gesamten Öffentlichkeit vor. Und sie haben bereits zum
Jahresanfang für etwas Wirbel gesorgt. Da hatte nämlich die Kassenärztliche Bundesvereinigung die schon zu diesem Zeitpunkt alten Zahlen eben dieser Agentur mitgeteilt. Dass es sich dabei lediglich um die Zahl jener Arztsitze handelt, die noch offen sind, bis bundesweit in allen Facharztgruppen und in allen 395 Planungsbezirken
Überversorgung herrscht, wurde weder in der Meldung zum Jahresanfang noch in der aktuellen Version vermerkt.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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20:21
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Dienstag, 6. April 2010
Am Osterwochenende hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler für öffentliche Aufmerksamkeit mit seinem Vorschlag gesorgt,
den Numerus clausus für das Medizinstudium abzuschaffen. Das stieß zwar grundsätzlich auf Zustimmung, aber manchem Kommentator war der
Vorstoß zu kurz griffen.
"Von Studienplänen und Schuldenbremsen" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:37
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Mittwoch, 17. März 2010
Morgens Kabinettsrunde, nachmittags Reformkommission - gut die Hälfte der Bundesminister traf sich heute gleich zweimal. In der Landesvertretung Niedersachsen konstituierte sich die Regierungskommission, die den Auftrag hat, die nächste Gesundheitsreform mit dem beabsichtigten Einstieg in eine einkommensunabhängige Finanzierung vorzubereiten. Das Streitthema schlechthin seit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags.
"Der Auftakt" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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22:03
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Dienstag, 16. März 2010
Am morgigen Mittwoch wird die "
Regierungskommission zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung des Gesundheitswesens" zu ihrer konstituierenden Sitzung in der Landesvertretung Niedersachsen zusammenkommen. Somit triff sich also das halbe Kabinett Merkel am Nachmittag erneut - nach der turnusgemäßen vollständigen Runde am Vormitag. Dabei sieht es so aus, als seien die Vorarbeiten für diese Ministerrunde weit gediehen. Zumindest erweckt der Blick in die Medien diesen Eindruck.
"Vor dem Start der Regierungskommission" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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07:35
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Donnerstag, 4. Februar 2010
Der nächste kassenarten-übergreifende Zusammenschluss steht an: Der Verwaltungsrat der AOK Niedersachsen hat der Fusion mit der IKK Niedersachsen zum 1. April zugestimmt. Deren Verwaltungsrat hatte das Vorhaben bereits eine Woche zuvor gebilligt. Die neue Kasse zusammen 2,45 Millionen Versicherte haben - 2,14 Millionen von der AOK und 285.000 von der IKK. "Die Fusion wird Versicherten und Arbeitgebern eine Reihe von Vorteilen bringen", so die
AOK Niedersachsen. "AOK und IKK bündeln ihre Kompetenzen und bauen das Service- und Leistungsangebot für Handwerk und Mittelstand in Niedersachsen gemeinsam weiter aus", erklärte die
IKK Niedersachsen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:14
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Mittwoch, 3. Februar 2010
Einen vielfach beachteten Auftritt in der
ARD-Sendung "Beckmann" hatte Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler. Darin knüpfte er, wie es in der nachfolgenden Berichterstattung hieß, sein
politisches Schicksal an die Kopfprämie und stellte klar: "Wenn es nicht gelingen kann, ein vernünftiges Gesundheitsversicherungssystem auf den Weg zu bringen,
dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben." Dabei sind die Bewertungen seines Auftritts durchaus unterschiedlch: Die Ärztezeitung lobt den
"Musterschüler", und "Die Welt" verteidigt dessen Pläne für eine nächste Gesundheitsreform, auch wenn sie Rösler bereits
in der Defensive sieht. Der jedenfalls nimmt offensichtlich die Reaktionen auf seinen "Beckmann"-Auftritt ernst und versucht, durch Interviews wie im
Deutschlandfunk die Deutungshoheit zu erlangen. Allerdings: Die
100-Tage-Bilanz der neuen Regierung wird nun auch am Gesundheitsminister festgemacht.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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11:17
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Dienstag, 2. Februar 2010
Eine Woche nach der Ankündigung einiger weniger Kassen, Zusatzbeiträge zu erheben, ist die Diskussion um die künftige Gesundheitspolitik in vollem Gange. Allerdings streiten weniger Regierung und Opposition miteinander als vielmehr die Koalitionspartner selbst. So fragt das "Ärzteblatt Online" inzwischen besorgt:
"Wie lange behält Rösler die Nerven?". Gerade deshalb stecke die Gesundheitspolitik derzeit in der Sackgasse, so der Kommentar im
Deutschlandfunk.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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08:50
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Dienstag, 10. November 2009
Die schwarz-gelbe Koalition plant eine Bestandsaufnahme zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Im Fokus sollen dabei Geschäftsmodell und Organisationsstrukturen der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik), ihr Zusammenwirken mit der Selbstverwaltung und dem Bundesgesundheitsministerium sowie die Erfahrungen aus den Testregionen stehen. Aufgrund dieser Bestandsaufnahme wurde die im Oktober in der Region Nordrhein begonnene Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte an alle Versicherten vorerst gestoppt. Mirko Weißbach, Projektleiter Telematik im AOK-Bundesverband, analysiert für das AOK-Magazin "Gesundheit und Geselschaft" (G+G) den aktuellen Stand.
"Elektronische Gesundheitskarte auf dem Prüfstand" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Debatte
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09:25
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
20 Jahre Mauerfall: Das Thema Wiedervereinigung greift G+G nicht zum ersten Mal auf. Bereits zum 10. Geburtstag der Einheit beschäftigte sich die Redaktion ausführlich mit dem Zusammenwachsen von Ost und West im Gesundheitswesen. Der Reformblock dokumentiert einen
G+G-Beitrag vom Oktober 2000 zum Download.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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18:03
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Montag, 5. Oktober 2009
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat eine Verdoppelung der Mittel für die Unabhängige Patientenberatung auf zehn Millionen Euro pro Jahr gefordert. Das sei etwa so viel, wie die gesetzlichen Krankenkassen pro Quartal für ihre Öffentlichkeitsarbeit ausgäben, sagte Stefan Etgeton von der VZBV auf einer Tagung der Bertelsmann-Stiftung am Montag (5. Oktober) in Berlin. Notwendig sei auch eine gesetzliche Regelung, da die vom GKV-Spitzenverband auf Grundlage von Paragraf 65b des Fünften Sozialgesetzbuchs (SGB V) finanzierten Modellprojekte 2010 endeten.
"Mehr Geld für Patientenberatung" vollständig lesen
Geschrieben von Burkhard Rexin
in Vor Ort
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14:38
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Freitag, 14. August 2009
In der Berichterstattung der vergangenen Wochen über die umstrittene Finanzierung der Impfaktion gegen das Schweinegrippe-Virus ist den Krankenkassen meist Fehlverhalten vorgeworfen und der Schwarze Peter zugeschoben worden. Doch diese Kritik greift häufig zu kurz.
"Exogener Schock Schweinegrippe" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Debatte
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16:45
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Montag, 10. August 2009
Wie sinnvoll ist die "Strafgebühr", die Krankenkassen an Kliniken zahlen müssen, wenn sich bei einem Rechnungs-Check keine Ungereimtheiten ergeben? Die Diskussion, angestoßen durch einen Beitrag von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh in der Juni-Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft", dauert an.
"Reaktionen II: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Debatte
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09:39
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Freitag, 17. Juli 2009
Seit kurzem müssen die Krankenkassen 300 Euro an ein Krankenhaus zahlen, wenn sich eine von ihnen veranlasste Rechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst im Nachhinein als unbegründet herausstellt. Diese "Strafgebühr" für den Rechnungscheck kann sich nach Berechnungen von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh vom AOK-Bundesverband auf 200 Millionen Euro im Jahr summieren. Entsprechende Aussagen in einem G+G-Artikel sind auf zum Teil deutlichen Unmut von Krankenhausseite gestoßen. Der Reformblock dokumentiert Reaktionen und Gegenreaktionen.
"Reaktionen I: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Debatte
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09:05
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Donnerstag, 30. April 2009
Gesetzlich Krankenversicherte bevorzugen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums trotz der 2007 erweiterten Möglichkeiten zur Wahl von Kostenerstattung nach wie vor eindeutig das Sachleistungsprinzip. Kostenerstattung werde nur von einem "äußerst kleinen Teil" der rund 70,2 Millionen gesetzlich Krankenversicherten gewählt, heißt es in einer Unterrichtung durch die Bundesregierung, die auf einem Bericht des GKV-Spitzenverbandes beruht.
"Kostenerstattung kaum gefragt" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Debatte
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08:15
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Die "Konsequenzen des neuen Finanzausgleichs bei Krankenkassen" hat der Deutschlandfunk am Dienstag (10. Februar) in seinem täglichen "Hintergrund" näher beleuchtet. Den Beitrag zum
Nachlesen und auch zum
Nachhören.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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12:07
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