Montag, 10. August 2009
Wie sinnvoll ist die "Strafgebühr", die Krankenkassen an Kliniken zahlen müssen, wenn sich bei einem Rechnungs-Check keine Ungereimtheiten ergeben? Die Diskussion, angestoßen durch einen Beitrag von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh in der Juni-Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft", dauert an.
"Reaktionen II: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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09:39
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Freitag, 17. Juli 2009
Seit kurzem müssen die Krankenkassen 300 Euro an ein Krankenhaus zahlen, wenn sich eine von ihnen veranlasste Rechnungsprüfung durch den Medizinischen Dienst im Nachhinein als unbegründet herausstellt. Diese "Strafgebühr" für den Rechnungscheck kann sich nach Berechnungen von Jürgen Malzahn und Thomas Handschuh vom AOK-Bundesverband auf 200 Millionen Euro im Jahr summieren. Entsprechende Aussagen in einem G+G-Artikel sind auf zum Teil deutlichen Unmut von Krankenhausseite gestoßen. Der Reformblock dokumentiert Reaktionen und Gegenreaktionen.
"Reaktionen I: Zahlen für den Rechnungs-Check?" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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09:05
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Freitag, 17. Juli 2009
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Anforderungen an die Versorgung von Frühgeborenen erhöht. Die neuen Regelungen sollen auf der einen Seite die nötige Routine bei der Betreuung von Frühchen sicherstellen und auf der anderen Seite zu mehr Transparenz beitragen. Dr. med. Arnold Böcker vom AOK-Bundesverband erläutert in einem Fachbeitrag für den Reformblock die Beschlüsses des GBA.
"Für Frühchen wird Erfahrung verlangt" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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08:53
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Die Rechtssicherheit für Rettungsassistenten soll gestärkt werden. Dafür hat sich der Petitionsausschuss am Mittwochmorgen ausgesprochen und mehrheitlich beschlossen, die zugrunde liegende Eingabe den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben und dem Bundesministerium für Gesundheit als Material zu überweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Petition in die Vorbereitung von Gesetzentwürfen einbezogen wird, wie "heute im bundestag" berichtet.
"Mehr juristische Klarheit für Rettungsassistenten" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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13:12
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Freitag, 31. Oktober 2008
Bei der Bewertung des Nutzens und der Notwendigkeit einer medizinischen Methode müssen gleiche Bewertungskriterien für den ambulanten und den stationären Bereich gelten, obwohl laut Gesetzeslage für den ambulanten Bereich ein Erlaubnis- und für den stationären Bereich ein Verbotvorbehalt gilt. Auf diese Entscheidung des Bundessozialgerichts in Kassel hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag hingewiesen, wie der Online-Newsletter des Deutschen Ärzteblattes berichtet.
"Bundessozialgericht: Ambulante und stationäre Behandlungsmethoden gleich bewerten" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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10:18
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Montag, 20. Oktober 2008
Pflegeschüler und Pflegehilfskräfte gehören möglicherweise zu den Verlierern der geplanten finanziellen Förderung von zusätzlichen Pflegestellen in Krankenhäusern. In einer Analyse kommt die Berliner Unternehmensberatung "Regorz Consulting" zu dem Schluss, dass die im Entwurf für ein "Krankenhausfinanzierungsreformgesetz" (KHRG) vorgesehene Finanzierung von 21.000 zusätzlichen Pflegestellen in den Jahren 2009 bis 2011 zu einer "Verdrängung von Hilfskräften durch subventionierte Pflegekräfte" führen könnte. Examinierte Pflegekräfte, deren Gehälter für drei Jahre zu 70 Prozent von den Krankenkassen zusätzlich bezahlt würden, seien aus Sicht eines Krankenhausträgers "wesentlich günstiger" als zu 100 Prozent aus dem eigenen Budget bezahlte Hilfskräfte. Wörtlich heißt es in der Analyse: "Es ist zweifelhaft, ob derartige Verschiebungen beim vorliegenden Gesetzentwurf verboten wären, da die Abgrenzung der Aufgaben des Pflegedienstes nicht allgemeinverbindlich geregelt ist." "Regorz Consulting" rechnet zudem damit, dass Pflegeschüler des Absolventenjahrgangs 2012 "voraussichtlich kaum Chancen auf eine Übernahme haben, da in jenem Jahr der Abbau der vorher aufgebauten Stellen einsetzen wird". Die vollständige Analyse finden Sie unter
www.regorz-consulting.de.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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12:39
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Mittwoch, 15. Oktober 2008
Für bessere Arbeitsbedingungen in einer Branche hat noch immer am besten ein sich abzeichnender Arbeitskräftemangel gesorgt. Das zeigt sich jetzt auch wieder bei angehenden Ärzten: Während private Klinikgruppen mit hohen Gehaltszuwächsen oder speziellen Betreuungsprogrammen locken, setzen andere Häuser zusehends auf Studenten im Praktischen Jahr (PJ), wie eine Meldung im Online-Newsletter des "Deutschen Ärzteblattes" zeigt. Demnach gehen mehr und mehr Hospitäler dazu über, "PJlern" eine Aufwandsentschädigung zu zahlen, was noch vor kurzem absolut unüblich war. Der Reformblock dokumentiert die vollständige Meldung.
"Ärztemangel: Kliniken bezahlen jetzt auch PJler" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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08:51
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Dienstag, 7. Oktober 2008
Im Wettstreit um die besten Mediziner-Köpfe versuchen private Klinikgruppen die Nase vorn zu haben. Während die Helios-Kliniken jetzt mit dem Marburger Bund einen Tarifabschluss vereinbart haben, der auf eine Gehaltssteigerung von zwölf Prozent für die Ärzte hinausläuft, setzen die SRH-Kliniken aus Heidelberg auf eine gezielte Nachwuchsförderung: Im Rahmen der "Initiative Neue Ärzte" bieten die SRH-Kliniken angehenden Fachärzten unter anderem ein Mentorensystem und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – der Frauenanteil unter den Medizinern steigt seit Jahren kontinuierlich. Das Konzept hat jetzt auch den Marketingclub der Gesundheitswirtschaft überzeugt: Die Juroren haben die SRH-Initiative als "innovativste Kampagne" des Jahres ausgezeichnet. Mehr zum SRH-Konzept unter
www.initiative-neue-aerzte.de
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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09:40
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Dienstag, 30. September 2008
"Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung" - so lautet der offizielle Titel der Gesundheitsreform 2007. Jetzt hat eine Wissenschaftlergruppe untersucht, ob denn Anspruch und Wirklichkeit miteinander übereinstimmen. Das Fazit der WIdO-Publikation
"Vertragswettbewerb in der GKV - Möglichkeiten und Grenzen vor und nach der Gesundheitsreform der Großen Koalition": Beim Vertragswettbewerb zwischen den Kassen und Leistungserbringern ist davon nicht viel angekommen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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11:52
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Freitag, 26. September 2008
Sehr umfangreich war die
Berichterstattung über größte Demonstration zum Gesundheitswesen am Donnerstag in Berlin - ob in den
Agenturen oder
Online-Medien. Das Echo in den Kommentaren fällt jedoch unterschiedlich aus.
"Unterschiedliches Echo auf Berliner Demo" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
in Reformtagebuch
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11:10
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Dienstag, 16. September 2008
Für einen Qualitätswettbewerb im Gesundheitswesen hat sich der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, ausgesprochen. Wenn eine Krankenkasse bei Verträgen mit Ärzten und Kliniken ausschließlich darauf achte, die Preise zu drücken, führe das am Ziel einer besseren Versorgung der Patienten vorbei, so der Verbands-Chef bei der Veranstaltung "AOK im Dialog" in Berlin. Für die Gesundheitskasse stehe deshalb die „Qualität im Mittelpunkt des Wettbewerbs“, nicht zuletzt, weil die Güte der medizinischen und pflegerischen Betreuung am Ende für Versicherte und Patienten das entscheidende Wahlkriterium im Kassen-Wettbewerb sei.
"AOK-Chef Ahrens: Die Qualität steht im Mittelpunkt" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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00:14
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Dienstag, 26. August 2008
Mit viel Energie warnt die Sachbuch-Autorin Renate Hartwig Patienten davor, von Unternehmen im Gesundheitswesen nur noch vermarktet zu werden. Dabei wirbt sie zugleich so sehr für die Positionen der Hausärzte, dass sie in die Gefahr gerät, selbst zur Mitspielerin zu werden, wie diese
Rezension zeigt.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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19:23
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Donnerstag, 24. Januar 2008
Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem plädiert dafür, Krankenhaus-Investitionen künftig von den Krankenkassen und nicht mehr von den Ländern finanzieren zu lassen. Bei einer Veranstaltung der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Berlin forderte der an der Universität Duisburg-Essen tätige Hochschullehrer die Kliniken auf, das Thema offensiv anzugehen, um Finanzierungsengpässe künftig zu vermeiden: Weil die Bundesländern ihren Investitionsverpflichtungen faktisch nicht nachkämen, gebe es derzeit einen Investitionsstau "irgendwo jenseits der 20 Milliarden Euro".
"Kliniken: Wasem für Monistik und Einzelverträge" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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18:37
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Montag, 8. Oktober 2007
Die Krankenhäuser sehen sich durch das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz in einer finanziellen Notlage. Die Reform bestimmt, dass die Krankenkassen von jeder Klinikrechnung 0,5 Prozent abziehen. Gleichzeitig dürfen im nächsten Jahr die Vergütung laut gesetzlicher Vorgabe nur um 0,64 Prozent steigen - analog zur Steigerung der beitragspflichtigen Einnahmen der Kassen. Damit bleibe den Kliniken so gut wie kein Spielraum mehr, um Preiserhöhungen und steigende Kosten durch Tarifabschlüsse aufzufangen, warnt die
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Die stationäre Versorgung blute aus. Als Beleg führt die DKG das "Krankenhaus-Barometer 2007" an, das vom Deutschen Krankenhaus-Institut (DKI) erstellt wird. Danach erwarten 30 Prozent der Kliniken 2007 ein Minus, nur 38 Prozent rechnen mit Überschüssen, und rund 40 Prozent planen einen Stellenabbau in der Verwaltung und bei den Pflegekräften. Die DKG fordert deshalb die Politik auf, die Sparauflagen für die Krankenhäuser rasch zu streichen und deren finanziellen Spielraum zu erweitern.
Lesenswert ist durchaus, wie etwa Leser in der
Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung auf die DKG-Klage reagieren.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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17:41
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Donnerstag, 27. September 2007
64 Kliniken in Rheinland-Pfalz haben vor dem Mainzer Sozialgericht Klagen gegen die Krankenkassen eingereicht, weil die von jeder Rechnung einen Sanierungsbeitrag einbehalten. Laut
Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz wollen sogar alle Kliniken des Landes gegen diese Vorgabe der seit 1. April geltenden Gesundheitsreform klagen mit dem Ziel, dass das Bundesverfassungsgericht diese Vorgabe kippt. Ihre Begründung: Die "Zwangsabgabe" für Kliniken verletze unter anderem die im Grundgesetz verankerte Berufsfreiheit für private Krankenhausträger. Laut GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz werden 2007 und 2008 die stationären Vergütungen um jeweils 0,5 Prozent gekürzt, um so die Ausgaben der Krankenkassen zu verringern und zu deren Konsolidierung beizutragen. Nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Klinikbetreiber ist inzwischen die Grundlage für die Bestimmung entfallen: Die Kassen hätten schließlich 2006 mit einem Überschuss abgeschlossen. Im Schnitt gehe es für jede Klinik um 200.000 Euro jährlich.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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10:15
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