Dienstag, 6. April 2010
Am Osterwochenende hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler für öffentliche Aufmerksamkeit mit seinem Vorschlag gesorgt,
den Numerus clausus für das Medizinstudium abzuschaffen. Das stieß zwar grundsätzlich auf Zustimmung, aber manchem Kommentator war der
Vorstoß zu kurz griffen.
"Von Studienplänen und Schuldenbremsen" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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16:37
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Dienstag, 30. März 2010
Am 1. April 2010 werden für weitere 80 Wirkstoffe Rabattverträge der AOK in Kraft treten. Insgesamt gelten dann die AOK-Rabattverträge für 143 Wirkstoffe oder Wirkstoffkombinationen. Entsprechend positiv fällt die
Bilanz aus, die der Verhandlungsführer der AOK-Gemeinschaft, Dr. Christopher Hermann, zieht. "Die Oligopole waren gestern, die Angebotsvielfalt ist heute", sagte Hermann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, auf der
Pressekonferenz am Dienstag in Berlin. Auf 502 Millionen Euro beziffert er das Einsparvolumen für 2010, auf mehr als eine Milliarde Euro seit Start der ersten Staffel im Jahr 2007. Geld, das die AOK in die medizinische Versorgung ihrer Versicherten investiert. Daher wundert es nicht, dass Hermann vor den Konsequenzen warnt, die sich aus den Regierungsplänem für den Arzneimittelmarkt ergeben könnten. Das schlug sich auch in den Berichten nieder:
"Kassen sehen Rabatt-Erfolge durch Rösler gefährdet", hieß es etwa bei "Spiegel Online".
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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20:46
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Dienstag, 16. März 2010
Am morgigen Mittwoch wird die "
Regierungskommission zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung des Gesundheitswesens" zu ihrer konstituierenden Sitzung in der Landesvertretung Niedersachsen zusammenkommen. Somit triff sich also das halbe Kabinett Merkel am Nachmittag erneut - nach der turnusgemäßen vollständigen Runde am Vormitag. Dabei sieht es so aus, als seien die Vorarbeiten für diese Ministerrunde weit gediehen. Zumindest erweckt der Blick in die Medien diesen Eindruck.
"Vor dem Start der Regierungskommission" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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07:35
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
20 Jahre Mauerfall: Das Thema Wiedervereinigung greift G+G nicht zum ersten Mal auf. Bereits zum 10. Geburtstag der Einheit beschäftigte sich die Redaktion ausführlich mit dem Zusammenwachsen von Ost und West im Gesundheitswesen. Der Reformblock dokumentiert einen
G+G-Beitrag vom Oktober 2000 zum Download.
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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18:03
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Dienstag, 9. Juni 2009
In einem bemerkenswerten Beitrag für die "Sächsische Zeitung" hinterfragt der Vorstandchef der AOK PLUS, Rolf Steinbronn, gängige Muster in der gesundheitspolitischen Debatte. Allzu oft würden die verschiedenen Akteure und Gruppierungen im Gesundheitswesen Diskussion mit ideologischen Scheuklappen führen. Die Folge sei auf der einen Seite eine unproduktive Reformhektik. Auf der anderen Seite werde neuen Versorgungskonzepten häufig nicht genug Zeit gegeben, ihre Wirkung zu entfalten. Steinbronn: "Vielleicht sollte man alle, die mit dem Thema zu tun haben, zu einem Konklave wie bei der Papstwahl einsperren. Und erst, wenn sie ein brauchbares Ergebnis erstritten haben und weißer Rauch aufsteigt, wird die Tür für diese Runde wieder aufgeschlossen." Der Reformblock dokumentiert den vollständigen Beitrag im Wortlaut.
"Steinbronn: "Konklave für die Gesundheitsreform"" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Debatte
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13:46
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Dienstag, 28. April 2009
Die Forderung von Bundesärztekammer und Privatärztlichen Verrechnungsstellen, die private Krankenversicherung als eigenständigen Versicherungszweig zu erhalten, stößt bei Gesundheitsökonomen auf Kritik. So moniert Dr. Klaus Jacobs vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in einer Analyse für den Reformblock, dass es der Ärzteschaft offenkundig darum gehe, "das weithin unkontrollierte und unkontrollierbare Selbstbedienungssystem der Ärzte" gegenüber den privatversicherten Patienten erhalten und möglichst auch auf die gesetzlich Versicherten ausdehnen zu wollen.
"Privat oder Kasse: Warum hält die Ärzteschaft an einem Dogma fest?" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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17:57
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Freitag, 24. April 2009
Die Bundesärztekammer schlägt Alarm: Trotz steigender Arztzahlen drohe eine medizinische Unterversorgung, wenn die Politik nicht rasch für höhere Honorare und Gehälter sowie für bessere Arbeitsbedingungen sorge. Nicht nachvollziehbar sind solche Argumente für den Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), Dr. Klaus Jacobs. Ohne effizientere Versorgungsstrukturen und eine sinnvollere Arbeitsteilung zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Heilberufen sei es unverantwortbar, "einfach noch mehr Geld" in das Gesundheitssystem zu stecken, wie Jacobs in einem Beitrag für den Reformblock schreibt.
"Ärztemangel? WIdO-Chef widerspricht Bundesärztekammer" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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13:01
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Mittwoch, 4. März 2009
Erst im laufenden Jahr ist mit einer Verbesserung der Vergütungssituation von Vertragsärzten zu rechnen. Das sagte der Vorsitzende des Erweiterten Bewertungsausschusses (EBM), Professor Jürgen Wasem, laut "heute im bundestag" im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Der Bewertungsausschuss, in dem neben Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der Krankenkassen auch fünf Unparteiische sitzen, ist mit der Schaffung eines einheitlichen Bewertungsmaßstabes für die Abrechnung ärztlicher Leistungen im Rahmen der Honorarreform 2009 beauftragt.
"Wasem zu Honorarreform: "Gnadenlose Analyse"" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
in Vor Ort
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15:14
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Mittwoch, 11. Februar 2009
Die "Konsequenzen des neuen Finanzausgleichs bei Krankenkassen" hat der Deutschlandfunk am Dienstag (10. Februar) in seinem täglichen "Hintergrund" näher beleuchtet. Den Beitrag zum
Nachlesen und auch zum
Nachhören.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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12:07
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Wie kann das gelingen? Die medizinische Versorgung der Versicherten in den Mittelpunkt zu stellen, ohne gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Ärzte für ihre gute Behandlung auch angemessen bezahlt werden?
"Techniker-Krankenkasse im medizinischen Schlaraffenland?" vollständig lesen
Geschrieben von Udo Barske
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16:17
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Die Rechtssicherheit für Rettungsassistenten soll gestärkt werden. Dafür hat sich der Petitionsausschuss am Mittwochmorgen ausgesprochen und mehrheitlich beschlossen, die zugrunde liegende Eingabe den Fraktionen des Deutschen Bundestages zur Kenntnis zu geben und dem Bundesministerium für Gesundheit als Material zu überweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Petition in die Vorbereitung von Gesetzentwürfen einbezogen wird, wie "heute im bundestag" berichtet.
"Mehr juristische Klarheit für Rettungsassistenten" vollständig lesen
Geschrieben von Hans-Bernhard Henkel-Hoving
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13:12
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Montag, 22. Dezember 2008
Fachfremd zu sein, ist in der Regel wenig hilfreich. Dass dies aber dazu beitragen kann, den Blick auf Wesentliches zu richten, zeigt der
Kommentar eines Kulturjournalisten zum Thema Patientenrechte.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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22:04
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Mittwoch, 17. Dezember 2008
Geringe Kosten, gute Ergebnisse - das israelische Gesundheitssystem scheint zu funktionieren. Warum das Land dennoch eine Qualitätsoffensive startete und was dabei herausgekommen ist, erläutert Revital Gross in der Dezember-Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Gross ist Privatdozentin für Sozialwissenschaften an der Bar-Illan-Universität in Israel. Das Interview im Wortlaut:
"G+G-Interview: "Unsere Hausärzte leisten gute Arbeit"" vollständig lesen
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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09:58
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Dienstag, 25. November 2008
Letzte Woche konnte man in der Frontal-Vorschau im Internet schon vor der Sendung am Abend sich einen Eindruck verschaffen vom kreativen Umgang der Frontal-Macher mit der Wahrheit. Da war von einer Krankenversicherten zu Lesen, für deren Angehörigen von einem neuen Vertragspartner ihrer Krankenkasse angeblich Windeln von schlechter Qualität geliefert worden waren. Tatsächlich hatte die Frau die Windeln aber wie bisher über den Pflegedienst aus der Apotheke bekommen, also nicht von einem neuen Lieferanten.
Aber der Hinweis an die Redaktion auf diesen Fehler blieb dort unbeachtet, die Unwahrheit ging über den Sender.
Einzige Konsequenz der Frontalmacher ist jetzt wohl, auf nähere Vorschau-Informationen ganz zu verzichten. Zum für heute Abend angekündigten Beitrag "Je kränker, desto besser –Absurdes vom Gesundheitsfonds" gibt es jetzt vorab nur: "Besonders kranke Versicherte sind für die Krankenkassen mit Einführung des Gesundheitsfonds offenbar auch besonders lukrativ: Denn Mitglieder mit bestimmten Krankheiten wie Diabetes bescheren ihnen künftig satte Sonderzuschläge aus dem Fonds. Deshalb bemühen sich nun einzelne Kassen durch systematisches Nachfragen bei Ärzten, die Zahl ihrer kranken Versicherten zu erhöhen. Datenschützer haben jedoch Bedenken gegen die Herausgabe zusätzlicher Patientendaten." Also wieder ein Beitrag frei nach dem Motto: Schlimmer geht’s immer.
Deshalb hier für ein paar Tatsachen über die Funktionsweise des Morbi-RSA ab 2009, die "Frontal 21" wohl übergehen wird, weil sie nicht in eine "Schlimmer-geht’s-immer-Storyline" passen.
""Frontal 21": Schlimmer geht's immer" vollständig lesen
Geschrieben von Udo Barske
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16:11
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Montag, 17. November 2008
Als "völlig unangemessen" bezeichnet der Präsident des Bundesversicherungsamtes (BVA), Josef Hecken, Unterstellungen, dass Ärzte und Krankenkassen gemeinsam den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) manipulieren könnten. Die Sorge vor einer erhöhten Zahl an Diagnosen von Krankheiten aus dem Morbi-RSA kann er im Interview mit
"Ärzte-Zeitung" nicht nachvollziehen.
Geschrieben von Bernhard Hoffmann
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09:15
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